Inselhopping auf Hawaii – Die aktive Vulkaninsel Big Island

Wie von allen Inseln, hatte ich bisher keine Vorstellung was uns wirklich erwartet. Ich google nicht gern vorab Bilder, sondern lese lieber darüber.
Big Island hat mich schon am ersten Tag fasziniert! Wir wohnen ca. fünf Kilometer von einem aktiven Vulkan entfernt, wie krank ist das denn?!  Hawaii gehört für mich zu den vielfältigsten und außergewöhnlichsten Orten der Welt. Ich würde sagen, dass wir viel reisen und ich war bisher noch nie an einem Ort, wo es so viele unterschiedliche Dinge gibt und vor allem so viele Dinge, die ich bisher noch nie woanders erlebt/ gesehen habe. Auf Maui kann man die besten Surfer der Welt beobachten, keine Stunde davon entfernt fühlt man sich wie auf dem Mond  auf dem Haleakala. Auf Kauai gibts die abgefahrenste Küstenformation überhaupt und hier auf Big Island sieht man einen Lavastrom einen Meter von sich entfernt… Einfach einzigartig!

Auf Big Island waren wir 7 Nächte: 4 Nächte in Volcano, 3 Nächte in Kona.
Hier benötigt man auf jeden Fall ein 4×4 Wagen, sonst kann man viele Dinge nicht machen oder muss teure Touren buchen.

Unsere Unterkunft in Volcano

Big Island ist sehr groß, daher haben wir auf dieser Insel zwei Unterkünfte. Die ersten vier Nächte sind wir in Volcano, also direkt am aktiven Vulkan!

Wir wohnen in den Volcano Cottages, ein total tolles B&B, wo jeder Gast sein eigenes kleines Häuschen hat. Schon die Einfahrt ist mega cool, man fährt praktisch in einen Dschungel und denkt, dass hier nur ein Häuschen vermietet wird 🙂 So etwas ziehen wir großen Hotelanlagen gerne vor!

Was uns am besten gefallen hat ist Garret, der Eigentümer. Er hat sich jeden Morgen Zeit genommen und hat uns mit vielen Tipps versorgt, der Mann hat echt Ahnung! 100% zu empfehlen!

Von Volcano zum South Point

Da wir wieder einen frühen Flug von Maui hier her hatten, blieb uns noch der Nachmittag zur ersten Erkundung. Leider hat das Wetter mal so gar nicht mitgespielt, man hat kaum die eigene Hand vor Augen gesehen. Daher haben wir (nachdem wir kurz in den Volcano Nationalpark rein gefahren sind und kaum was gesehen haben) beschlossen in den Süden zu fahren. Ich war erst etwas traurig, denn schließlich wollte ich den ersten Blick auf den Vulkan werfen… Aber der Sonnenschein im Süden hat meine Laune schnell aufhellen lassen!

Punalu’u Beach Park

Den ersten Halt haben wir am sogenannten Black Beach eingelegt, denn hier kommen Schildkröten an Land und sonnen sich auf dem schwarzen Sand. Wie cool ist das denn?  Das habe ich noch nie gesehen! Hier fällt mir wieder die Vielfältigkeit der Insel auf!  Bei uns lagen zwei Schildkröten an Land. Die Eine sieht aus, als ob sie lächelt, voll süß!

Der Strand an sich war nicht so schön wie der Black Sand Beach auf Maui, aber man muss dazu sagen, dass es bei uns auch etwas bewölkt war. Gefühlt waren die Kontraste zwischen Sand, Meer und den Palmen/ Büschen nicht so extrem.

Der Green Sands Beach

Heidewitzka, auf was habe ich mich denn hier eingelassen? Unser netter Vermieter Garrat hatte uns vorab schon von diesem Strand erzählt und gesagt, dass es zwei Optionen gibt um den Strand zu sehen. A) Man wandert hin (wofür wir keine Zeit mehr hatten, denn es war schon nachmittag und die Wanderung ist ~8,8 Kilometer lang) oder b) man lässt sich durch die Schwarzmarktlocals mit dem Jeep für 20$ return dort hin bringen (alternativ einen Weg wandern, einen fahren).
Darauf habe ich mich eingestellt… Wir kommen also dort an und ein Junge kommt uns schon entgegen und fragt, ob wir für 10$ den Weg von ihm wissen wollen, wenn wir selbst dort lang fahren. „Äh, selbst fahren?“ denke ich noch… Vor uns fährt schon ein anderes Mietauto die Strecke los… das hat sich Thomas also nicht nehmen lassen und meinte „ach, das fahren wir allein“.
Die Road to Hana ist dagegen gar nichts, denn hier gibt’s keine Straße… Man muss definitiv einen Jeep haben, denn es folgt loses Lava Geröll und sehr viele „Wiesen“, wo man zwar sieht wo die Spuren sind, aber es gibt sehr sehr viele Kuhlen und Hügel. Manchmal mussten wir kurz den Rückwärtsgang einlegen und doch einen anderen Weg nehmen.

Der Weg ist nicht gefährlich, denn man kann nirgends runter fallen (man könnte aber umkippen), aber ich hatte trotzdem mega Schiss, weil es sooo geschaukelt hat. Logisch, wenn man über riesen Steine fährt. Ich denke immer, dass Autos sowas nicht können. Wer diesen Weg fährt muss wirklich 100% sich und dem Auto vertrauen, bei dem kleinsten Zweifel nicht zu empfehlen. Ich wäre es niemals gefahren, selbst als Beifahrer war ich total zittrig. An der Stelle muss ich Thomas loben, der einfach ein super guter Autofahrer ist. Nur ich hab ihn verrückt gemacht 😉

Am Beach angekommen waren wir aber eher enttäuscht, der Zeitaufwand einer Wanderung lohnt sich nicht. Der Sand ist nicht wirklich grün, sieht zwar ganz nett aus, aber die Fahrt ist wesentlich spannender!

Green Sands Beach

Auf dem Rückweg ist glücklicherweise einer der Locals mit Kundschaft auf der Ladefläche vor uns gefahren, sodass wir hinter ihm her sind (es gibt nämlich zig Wege zurück, von denen man nicht alle nehmen kann). Das hat mich sowas von beruhigt!

Nach dem Sonnenuntergang sind wir zurück nach Volcano und man sieht von der Straße in der Ferne ein richtig starkes Leuchten, das ist der aktive Vulkan! Wie krass ist das denn? Es lohnt sich also in der Dunkelheit in den Park zu fahren!

Kilauea-Caldera Krater

Am nächsten Tag sieht das Wetter deutlich besser aus und wir starten bei Sonnenschein unsere Tour durch den Volcano Nationalpark.

Ein Tag im Volcano Nationalpark (Eingang Volcano)

Es gibt zwei verschiedene Eingänge in den Volcano NP:
1. ) Die Stadt Volcano. Hier sieht man noch keine fließende Lava, sondern kann in den Krater des aktiven Vulkans schauen.
2.) Kalapana: eine Stunde von Volcano entfernt, denn man kann nicht unten am Meer lang, sondern muss einmal auf die andere Seite nach Kalapana. Dort sieht man die Lava fließen, unter anderem auch ins Meer.


Wir sind zunächst von Volcano aus rein gefahren. Es gibt zwei Hauptstraßen: die „Chain of Crater Road“ und den „Crater Rim Drive“.
Dieser Park bietet eine Menge Wanderwege und Aussichtspunkte, daher waren wir ganz froh, dass uns unser Host vor Aufbruch einige Tipps gegeben hat. Übrigens gibt es hier jeden Tag kleine Erdbeben. Auf einem Straßenabschnitt durch den Park wird man sogar vor plötzlich auftauchenden Rissen gewarnt, da es einige Meter unter uns so heiß ist, aaaah! 

Folgende Dinge kann man gut an einem Tag schaffen:

1.) Thurston Lava Tube an der Chain of Crater Road

Den ersten Halt legen wir an einer Lava Höhle ein, denn es steht kein einziger Tourbus davor und es sind kaum Autos auf dem Parkplatz. Es wurde uns des Öfteren gesagt „if you see a bus, continue driving and come back later“. Wenn dort nämlich ein Reisebus hält ist schnell der ganze Tunnel voll.

Zur Lava Tube geht’s in weniger als fünf Minuten. Einer solcher Tunnel entsteht, wenn die äußere Lavakruste eines Lavastroms verhärtet, aber unterhalb noch weitere Lava fließt. Am Ende bleibt dann nur die Kruste und ta ta ein Tunnel ist entstanden.

2.) Wanderung zum Pu’u Huluhulu Lookout

Länge: 4,5 km
Dauer: 1 h
Höhenmeter: 56
Start: Chain of Crater Road

Diese kurze Wanderung  führt über eine Menge Lavagestein und man sieht viele alte Krater. Auf dem Weg sind auch öfters so Bienenstöcke nur aus Lava und größer zu sehen;) Das sind Bäume, die die Lava erst umzingelt, dann brennt der Baum bis in die tiefen Wurzeln und übrig bleibt dieser Knoll, gruuuselig! Hier hat man das erste mal die Weite eines solchen Lavafeldes gesehen, bis das Auge gucken kann sieht man nur Lavafelder, Wahnsinn! Und wir latschen da drüber und sehen zig Risse im Boden…
Von dem Lookout hat man den dampfenden Vulkan Mauna Ulu vor Augen.

3.) Die Chain of Craters Road bis zum Ende

Diese Straße führt runter zum Meer und bietet auf dem ganzen Weg Aussichten auf die Lavalandschaft. Es ist einfach so abgefahren, wie die Lava die komplette Landschaft nieder gemacht und sich ihren Weg ins Meer gesucht hat. Leider war es etwas diesig bei uns, sodass es auf den Bildern nicht so gut rüber kommt. Man sieht vom Berg aus richtig wo die Lava runter gekommen ist. Und dann völlig surreal ist eine Straße durch gebaut. Was da weg gekloppt werden musste… Den Lauf der Lava und diese typisch Gewölbte konnte man an vielen Stellen sehr gut sehen. Am beeindruckensten fand ich den Mau Loa Viewpoint. Dort sieht man kein Grün mehr und steht mitten im riesen Lavafeld!
Ganz unten angekommen kann man eine gesamt 11 Meilen Wanderung zur fließenden Lava ins Meer machen, von der anderen Seite ist es aber kürzer! Hier gibt’s nämlich keinen Schatten!

4.) Kilauea Iki Trail

Länge: 5,1 km
Dauer: 1h 15
Höhenmeter: 252 hm
Start: Chain of Crater Road

Diesen Trail fand ich noch besser als den Ersten. Schon von oben sieht man den Weg durch den alten Lava See. Zunächst geht es bergrunter durch einen Wald bis man am Fuße des Lavasees steht. Bei uns war es bewölkt, bei Sonne ist es sicher sau heiß. Und nun läuft man einmal quer durch den Lavasee. Sehr beeindruckend! An einigen Stellen ist alles recht eben und dann sieht es aus als ob ein Hochhaus zusammengestürzt sei und keiner die Steinbrocken weggeräumt hat. Da sieht man welche Gewalt die Natur hat…

Tipp: Im Uhrzeigersinn starten, auch wenn es anderes ausgeschildert ist. So hat man den besseren Blick und nicht so einen steilen Aufstieg.

5.) Crater Rim Drive zum Jaggar Museum

Dieser Drive ist ein typischer Ami Drive ? Mit dem Auto kann man gemütlich auf der asphaltierten Straße die Sehenswürdigkeiten abfahren.

Am beeindruckensten ist der Halt am Jaggar Museum am Ende der Straße, denn von dort kann man in den Kilauea Caldera Krater schauen. Ich finde es noch immer faszinierend wie nah man an den Krater ran darf! Besonders abends sollte man hier nochmal hinfahren (daher lohnt sich auch der Jahrespass), denn dann wird es erst richtig cool. Nun sieht man den Krater viel besser funkeln! Mit einem Fernglas sieht man sogar die Lava etwas hoch spritzen.

6.) Steam Vents & Sulpuhr Banks Trail

Länge: 2,8 km
Dauer: 40 min
Höhenmeter: 106 hm

Bei diesem kurzen Spaziergang kommt man nochmal am Rand des Kraters vorbei und sieht diesen nun in Dampf umhüllt. Das Regenwasser sickert in die Erde und durch das heiße Gestein verdampft es sofort und man sieht es überall qualmen.

Für diesen Teil des Volcano Nationalparks reicht ein kompletter Tag.

Ein Tag im Volcano Nationalpark (Eingang Kalapana)

Am nächsten Tag geht’s in den zweiten Teil des Parks Richtung Kalapana. Ich würde empfehlen die Parkabschnitte in derselben Reihenfolge zu besuchen, also erst von Volcano aus, dann von Kalapana. Wieso? Weil man sich das Beste immer für den Schluss aufhebt 🙂

Mit Lavaland zur fließenden Lava

Anbieter: Lavaland
Kosten: 115$ für eine Hike and Bike Tour
Dauer: 5h, Start 16.30 Uhr

Die Vorfreude und Spannung ist riesig, denn es steht eine geführte Tour zur fließenden Lava an! Wir hatten über einem Heli Flug oder auch eine Schiffsfahrt nachgedacht (bei der Schiffstour fährt man zur Lava die ins Meer läuft), aber unser Host hat uns die Walking Tour ans Herz gelegt. Ist auch die günstigere Alternative!

Das Geld ist 100% gut angelegt. Was wir da erlebt haben ist einfach einmalig. Am Eingang des Nationalparks fährt man zunächst ein gutes Stück mit dem Bulli rein, um dann auf Räder zu wechseln. Mit den Rädern fährt man dann ca. weitere 4 Kilometer bis zum Start der Wanderung (dort ist auch der Punkt wo die Lave ins Meer fließt). Somit spart man sich schon mal eine Menge langweiliges Wandern, denn es geht erst einige Meilen auf einer Schotterstraße am Meer entlang. Wir haben viele gesehen die allein ins Lavafeld gewandert sind, um sich auf die Suche nach Lavaströmen zu machen. Im Leben würde ich das nicht machen! Erstens wandert man gegen 17 Uhr erst los, um die Lava im Dunklen zu sehen. Heißt man muss im Dunklen auch wieder raus. Und dort verliert man super schnell die Orientierung, weil um einen herum nichts anderes ist als Lavafelder. Zweitens läuft die Lava unterirdisch durch Lavatunnel, die man nicht erkennen kann. Heißt wer nicht weiß wo die sind, kann schnell einstürzen, denn die Wände sind nicht gerade dick.

Nach ca. 30 Minuten Wandern standen wir direkt vor der fließenden Lava. Wir hatten sau Glück, denn 3x ist bei uns etwas abgebrochen und in langen Strömen runter geflossen. Selbst der Guide meinte, dass war ein „9 out of 10 flow“.  Es war atemberaubend diesen Lavastrom nur wenige Meter von uns entfernt zu sehen. Gleichzeitig aber auch super gruselig, einmal blöd stolpern und man ist gegrillt! Ich dachte, dass es einen Lavafluss bis ans Meer gibt, wo die Lava ja auch aktuell rein fließt. Aber vieles läuft unterirdisch. Das Feld was wir gesehen haben, konnte man einmal umrunden. Daher sind die Lava Tunnel auch so gefährlich. Wieder was gelernt!
Ein tolles Erlebnis, was wir nur jedem empfehlen können! So nah an Lava zu sein war einfach einzigartig. Übrigens wird man am nächsten Tag über das von uns gesehene Lavafeld drüber gehen können, denn der Lavafluss ändert sich täglich. Den Tag davor gabs unser Lavagebiet noch gar nicht. Heißt eine Tour kann auch schnell mal 1-2 Stunden länger gehen, wenn man zu den hinteren Feldern laufen muss.

Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch kurz die fließende Lava ins Meer angesehen. Das ist nun voll öde, denn es ist viel zu weit weg und im Vergleich nix zu dem was wir eben gesehen haben. Daher lohnt sich auch eine pure Wanderung nur dahin nicht, denn man läuft einen langweiligen Weg und sieht man Ende kaum was.

Die Champagne Ponds

Da die Lava Tour erst um 16.30 Uhr gestartet ist, haben wir die Zeit davor genutzt den Süd-Osten der Insel zu erkunden. Richtig gut haben uns die Champagne Ponds gefallen! Dort kann man nur mit einem 4×4 hin, denn man fährt durch die Lava auf einer Art Schotterstraße, die aber sehr sehr grobe Steine hat. Mit einem normalen Auto fährt man sich sofort fest! Die Champagne Ponds ist ein kleines geschütztes Becken ohne Wellen, also perfekt zum im Wasser chillen!

Ausflug nach Hilo & Umgebung

Nachdem unser Host uns so von Hilo und den Wasserfällen vorgeschwärmt hat, haben wir beschlossen doch mal hinzufahren. Hilo hatten wir erst gar nicht wirklich auf dem Schirm, weiß auch nicht wieso… Eine echt schöne kleine Stadt und es hat nicht geregnet (dies ist der regenreichste Ort der USA)! Bei uns war es ein Samstag, sodass der Farmers Market in den Innenstadt geöffnet hatte. Hier gibt’s eine Menge frischer Früchte und es ist toll dort durch zu schlendern.

Danach haben wir uns auf den Weg zu den Akaka Falls gemacht. Unser lieber Host hat uns empfohlen die „4-Mile Scenic Road“ zu nehmen und wow, das hat sich gelohnt! Die Straße ist echt der Hammer! Man fährt durch tolle Palmenwälder und sonstiges Gebüsch und es ist einfach nur schön.
Auf dieser Straße ist auch das „What’s Shakin‘“, die Smoothies sind sooo lecker! Alle Früchte kommen von der Farm hinter dem Haus, sehr gesund! ?

Akaka Falls

Der erste Stopp sind die Akaka Falls. Die Wasserfälle haben mir richtig gut gefallen. Allein der Weg dorthin ist super schön dicht bewachsen! Die 1$ Eintritt lohnen sich (vor dem Tor parken kostet nix fürs Auto). Bevor man runter geht hat man schon einen genialen Ausblick auf die Umgebung. Ans Becken des Wasserfalls kommt man nicht, aber die Aussichtsplattform bietet einen super Blick.

Rainbow & Pe’epe’e Falls

Weiter geht’s auf eine andere Straße. Diese beiden Wasserfälle sind auf derselben Straße, sodass man bei den Rainbow Falls ruhig kurz halten kann. Die sind auch sehr schön, aber die anderen haben uns besser gefallen.
Besonders cool sind nämlich die Pe’epe’e Falls bei den Boiling Pons! Wer Lust hat sich abzukühlen kann in die Boiling Pons springen ?

Hilo- Rainbow Falls

Hilo - Boiling Ponds

Die Strände im Süden von Hilo

Als letzten Abstecher vorm Essen haben wir uns die Strände im Süden von Hilo angesehen. Da es nun doch etwas Nieselregen gab, haben wir dort die Surfer beobachtet. Für meinen Geschmack wars zu kalt zum Schwimmen ?

Wenn man nicht so viel Zeit hat, würde ich Hilo eher auslassen als die beiden Parkeingänge…

Auf zur Sonnenseite Kona!

Die 4 Nächte in Volcano sind rum und wir machen uns auf Richtung Westen, der Sonnenseite! Auf dem Weg dahin halten wir auf dem Mauna Kea, der höchste Berg der Welt (vom Meeresboden gemessen)!!

Der Mauna Kea

Um auf Gipfel des Mauna Keas auf über 4.200 Meter Höhe zu fahren, benötigt man ein 4×4 Auto. Auf Big Island hat sich der Wagen echt ausgezahlt! Eine Tour zum Gipfel kostet nämlich über 200€ pro Person!
Man fährt zunächst bis zum Visitor Center auf ca. 2800 Meter, bis dahin kann man auch mit einem normalen Auto, man sieht aber nix 😉 Hier haben wir zunächst eine Stunde Pause gemacht, um uns etwas an die Höhe zu gewöhnen.
Ab dann gehts auf eine Schotterpiste! Die Höhe hat uns beiden gar nichts ausgemacht, wir sind aber auch oben sehr sehr langsam gelaufen 🙂 Die Aussicht und die Landschaft sind richtig toll! Etwa so wie auf dem Haleakala auf Maui fanden wir. Da es recht vergleichbar ist (wir fanden den Halekala cooler) würde ich diesen Teil bei Zeitmangel auslassen. Da wir tagsüber da waren, haben wir natürlich keine Sterne gesehen, das soll auch toll sein! Da wir aber an den letzten Tagen in Kona keine langen Autofahrten mehr machen wollen, haben wir den Mauna Kea bei Nacht ausgelassen.

Tip: Tankdeckel aufmachen, denn durch die Höhe kann es passieren, dass das Auto kein Sprit mehr ansaugen kann, da sich der Tank zusammen zieht.

Kailua Kona

Soooo, nun ist Entspannung angesagt, denn wir haben nur noch drei Tage auf Hawaii bis es nach China geht!
In Kona wohnen wir an der Uferpromenade im Sea Side Hotel. Ein einfaches und nettes Hotel, was für uns super gut gelegen war. Von hier erreicht man alles zu Fuß!
Kona hat uns super gut gefallen, denn es gibt viele coole, offene Bars am Meer! Am besten hat uns das „On the Rocks“ gefallen. Hier sitzt man im Sand direkt am Meer und die Livemusik ist klasse! Wobei man natürlich die Kona Brewing Company nicht vernachlässigen darf 😉

Bodyboarden am Hapuna Beach

Nun bewegen wir uns nicht mehr viel und uns ist auch nicht nach Erkunden aller hunderttausend toller Strände, auch wenn ich die gern alle mal sehen würde 😉
Wir haben uns entschieden Body Boards zu leihen (5$ pro Tag bei Boss Frogs, 4$ für einen Sonnenschirm), sieht nämlich spaßig aus! Uns wurde der Hapuna Beach dafür empfohlen, von Kona ca. 45 Minuten nördlich. Wir sind gleich zwei Tage hintereinander an diesen Strand, denn es waren perfekte Bedingungen. Es ist alles super flach und die Wellen sind nicht zu hoch. Heißt man konnte im Stehen aufs Brett hüpfen und die Welle reiten, fand ich sehr sehr angenehm. Vor allem wenn dich eine Welle mal wegreißt hat man sofort Boden unter den Füßen, gab mir auf jeden Fall Sicherheit. Auch sonst ist der weiße Sandstrand super, man braucht aber einen Sonnenschirm, sonst verbrennt man! Parken kostet 5$.

 

Nun heißt es Abschied nehmen von Hawaii, es war so unendlich toll. Hier her werden wir nochmal wieder kommen!

Bis bald aus China,
Thomas & Julia

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