Norwegen – Route und Tipps für einen Roadtrip mit dem Wohnmobil

Schon oft wurden wir gefragt welches Land und welche Art von Urlaub wir bisher am tollsten fanden. Unter den Antworten liegt Norwegen gaaanz weit oben! Erstens weil man das Land super mit einem Wohnmobil bereisen kann und es dadurch ein sorgen – und stressfreies Reisen ist und zweitens bietet das Land einfach mega schöne Landschaften zum Wandern und Seele baumeln lassen.

Für Leute die also nicht so Lust haben auf Langstrecke und von Deutschland direkt mit Wohnmobil losfahren möchten ein absolut traumhaftes Ziel!

Dieser Artikel soll zunächst einen Gesamtüberblick über unsere Route und Reiseplanung geben. Details zu den Aktivitäten findet ihr in einem gesonderten Artikel.

Wir waren Gesamt 2 Wochen unterwegs und sind bis höhe Bergen gefahren, wo wir meine beste Freundin Britta besucht haben.

Auf einen Blick:

Reisedauer: 2 Wochen (11.-25.08.2013)
Start und Ende: Düsseldorf
Route:

Da schon einige nach der Route per Mail gefragt haben: hier die Route als gesonderter Link: https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=172dRDf6sXGncJw5SbASGYLl482g&ll=58.564550461330

Wo sollte man das Wohnmobil mieten – Deutschland oder Norwegen?

Wenn es der Wohnort zulässt würden wir Deutschland als Mietland empfehlen. Erstens weil die Miete günstiger war als in Norwegen und zweitens weil wir den Wagen dann hier komplett voll packen konnten. Lebensmittel sind nämlich wirklich sehr teuer in Norwegen. Und was ist schöner als die eigene Bettwäsche mitzunehmen? 🙂 Kurzerhand sind wir also mit Sack und Pack vor unserer Wohnung in das Mobil eingezogen, sogar unser Grill war am Start – was ein entspannter Start in den Urlaub!

Wichtig: Schaut im Internet nach was ihr einführen dürft. Den Alkohol haben wir penibel ausgerechnet, nur bei den Lebensmittel haben wir nicht mehr genau hingesehen. Wir hatten Kartoffeln eingepackt und nachher festgestellt, dass man die gar nicht einführen darf… Gut das ein polnisches Wohnmobil vor uns war und zur Kontrolle raus gezogen wurde 😉

Wer auch aus NRW bzw. Düsseldorf kommt, dem können wir die Vermietung in Solingen ans Herz legen. Eine super nette Familie mit sehr gepflegten Wohnmobilen!

Gebucht: Hier
Kosten für 15 Tage: 1.850€

Tipp: Achtet darauf, dass ihr möglichst die Wohnmobillänge von 7,00m einhaltet. Das ist auf den Fähren wichtig, da es dann deutlich günstiger ist.

Überfahrt von Hirtshals nach Langesund:

Los gings bei uns spät Abends um am nächsten Morgen in Dänemark/ Hirtshals die Fähre zu bekommen. Thomas ist die Nacht durchgefahren. Eigentlich wollte ich ihn wachhalten.. nun ja, hat dann doch nicht so funktioniert 🙂
Macht nicht denselben Fehler wie wir und traut eurem Navi, wir haben nämlich vergessen, dass wir ja nicht mit unserem Auto fahren, sondern viel langsamer unterwegs sind, upsi, da fehlen einem dann mal schnell 1-2 Stunden bis zur Fähre. Haben es aber trotzdem geschafft 😉 Vorher nochmal tanken nicht vergessen, das ist in Norwegen auch teurer.

Fährticket: hier gebucht(sollte man in der Hochsaison ein paar Monte vorher reservieren)
Kosten: 257€ inkl. Rückfahrt

Campingplätze

Macht euch keine Gedanken über Stellplätze! Norwegen ist wie gemacht für Wohnmobile! Man darf überall übernachten, die einzige Regel: 100 Meter entfernt von Wohnhäusern und natürlich nicht dort wo Schilder es verbieten. Wir haben immer einen tollen Platz gefunden und waren nie auf einem Campingplatz. Somit hatten wir zwar auch keinen Strom, aber den brauchten wir auch nicht. Licht und Co. wird aus dem Stromspeicher des Mobils genommen, nur föhnen oder TV schauen geht dann nicht, aber ich denke, damit kann man leben.  Handys laden während der Fahrt. Spart Geld und man steht nicht neben 100 anderen Mobilen.

Möglichkeiten zum Entleeren des Campers bzw. Auffüllen des Frischwassers sieht man in regelmäßigen Abständen, dafür braucht man keine Campingplätze. Auch das macht Norwegen zu einem total entspannten Land – keine ewige Suche nach Wohnmobilstationen oder Schlafmöglichkeiten.

Unsere tollsten Wanderungen haben wir hier zusammengefasst.  Leider kann ich mich nicht mehr so genau an die einzelnen Tage erinnern, daher hier einfach ein paar Fotos.

Ihr wander genau so gern wie wir? Wie wäre es mit den besten Wanderungen in Norwegen?
Die schönsten Wanderungen in Norwegen

Viel Spaß,
Thomas & Julia

8 Antworten auf „Norwegen – Route und Tipps für einen Roadtrip mit dem Wohnmobil“

  1. Hallo Julia und Thomas
    Wir wollen zum ersten Mal mit einem Wohnmobil nach Norwegen fahren. Eure Route hört sich gut an, würdet ihr mir bitte eine Strecken Beschreibung eurer Tour per Mail zuschicken damit ich als Wohnmobil Neuling mir die Strecke auf einer Karte anschauen kann. Das mit Google Maps klappt irgendwie nicht.
    Im Voraus vielen Dank
    Rolf und Jiraporn Lutz

      1. Hey Nadine,
        ich habe den Beitrag nochmal aktualisiert, da nun vermehrt dieselbe Frage aufgekommen ist. Den Link findest du also im Artikel 🙂
        Viele Grüße,
        Julia

    1. Hallo Julia,

      das ist unsere erste Tour mit dem Wohnmobil. Kannst du uns ein bisschen aufklären wegen Preisen etc. Was so etwas in etwa kostet?
      Weil viele sagen Norwegen wäre so teuer.

      LG

      1. Hallo Nicole,

        wir haben das Wohnmobil in Deutschland gemietet für etwas mehr als 100€ am Tag. Essen&Trinken haben wir auch komplett in Deutschland gekauft – vor Ort haben wir nur Sprit, Maut, Fähren und Kleinigkeiten benötigt. Da wir auch nicht auf Campingplätzen waren haben wir hier auch gespart, man darf ja ziemlich häuftig frei stehen und es gibt überall Stationen um Wasser aufzufüllen und die Toilette zu leeren. Man schränkt sich zwar etwas ein, jedoch hat uns das Wohnmobil alles gegeben was wir benötigten.
        Diesel kostet derzeit 1,51€ in Norwegen, für Fähren haben wir gesamt um die 350€ ausgegeben (inklusive Fähren von Dänemark und zurück welche 257€ gekostet hat) und die Maut war mit unter 50€ für 2 Wochen auch vergleichsweise günstig.

        Ich hoffe das hilft.

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