Rundreise durch Kambodscha – Die grüne Oase Kampot

Von Phnom Penh aus machen wir uns auf in den Süden Richtung Sihanoukville, dort ist besonders die Insel Koh Rong bekannt. Da es von Phnom Penh bis dahin aber eine ganz schön weite Strecke ist, haben wir uns für eine Nacht in Kampot entschieden. Auch noch nie davon gehört? Ging mir ähnlich… Dafür liebe ich Instagram, denn dort wurde ich auf den Ort aufmerksam und zack stand Kampot auf dem Programm.

Falls ihr nach einem Gesamtüberblick unserer Route sucht und wissen wollt, wie wir von a nach b bekommen sind, dann könnte unser Gesamtartikel helfen 11 Tage Rundreise durch Kambodscha: Route, Tipps & Erfahrungen

Die kleine Provinz Kampot

Gefahren sind wir von Phnom Penh mit einem kleinen Minibus, diesmal mit Bokor Transport, lief super! Die Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden.

Kampot ist ein kleiner putziger Ort mit knapp 50.000 Einwohnern und liegt an einem Fluss. Wenn man mal runterkommen will, ist es hier perfekt. In der Stadt kann man alles fußläufig erreichen und wenn man sich die Gegend anschauen möchte, kann man einen Roller mieten. Auf den Straßen ist nichts los! Besonders der Sonnenuntergang ist schön! Am Fluss stehen eine Menge Boote, dort kann man super etwas trinken.

Wir waren leider nur eine Nacht dort, da Andy (unser Besuch) am nächsten Tag in Sihanouvkille sein musste. Wer Zeit hat, sollte zwei Nächte bleiben. Wir sind daher aus Phnom Penh schon um 7 Uhr los, um den Nachmittag in Kampot zu haben.

Unsere Unterkunft

La Java Bleue, 1 Nacht

Eine total süße Unterkunft im französischen Viertel von Kampot. Sauber, groß und mit Klima. Alles was man braucht! Da würde ich sofort wieder hin! Frühstück hatten wir nicht inklusive, aber gegenüber gibt das Café „Ellies“, was sehr gut ist.

La Java Bleue

Fahrt zur Pfefferplantage „La Plantation“

Kampot ist bekannt für den Anbau von Pfeffer, daher wollte ich gern eine Pfefferplantage besuchen. Über Instagram bin ich auf „La Plantation“ gestoßen, dort bekommt man eine kostenlose Führung.
Man kann entweder mit einem Tuk Tuk Fahrer hinfahren, was ca. 25$ kostet, oder sich für einen Tag und 4$ einen Roller mieten. Wir haben uns für einen Roller entschieden, den kann man direkt neben unserem Hotel mieten.

Die Fahrt dahin war richtig cool! Zunächst fährt man ein Stück auf einer richtigen Straße, aber biegt dann ab auf einen Feldweg. Meine Güte war das staubig! Denn es fahren auch eine Menge LKWs diese Strecke, wir sahen nachher aus wie Schweine  🙂 Spaß hat es trotzdem gemacht. Man kommt an vielen Reisfeldern vorbei und fährt durch eine tolle Landschaft. Allein der Weg zur Plantage ist schon einen Ausflug wert.

Auf der Pfefferplantage angekommen, bekommt man zunächst eine kurze Erklärrunde über die verschiedenen Sorten des Pfeffers und anschließender Verkostung. Purer Pfeffer ist nicht so meins, aber es war super interessant.
Dann gehts weiter mit einer kurzen Runde über die Plantage.
Ich fand des Trip super!

Besuch einer Schule

Das war soooo süß! Wir hatten bei dem Ausflug zu den schwimmenden Dörfern in Siem Reap auf einem Boot Schulfhefte und Stifte für Kinder gekauft. Dort wussten wir aber nicht wohin damit, denn es ist ja alles im Wasser und wir waren auf einem Ausflugsboot. Also haben wir sie bis Kampot aufgehoben. Unser Host vom Hotel hat uns eine Schule gezeigt und dann sind wir dahin gefahren.
Diese großen Kulleraugen waren so niedlich und sie haben sich mega gefreut und waren so dankbar! In Kambodscha leben sehr viele Familien in Armut und die Kinder haben fast nichts. Nicht zu vergleich mit unserem Standard in Deutschland. Uns gehts im Vergleich so gut und wir sind so froh, dass wir so ein Leben führen können, wie wir es aktuell machen. Nicht nur das wir für 6 Monate reisen, sondern auch einfache Dinge wie eine Krankenversicherung oder eine soziale Absicherung, das ist nicht selbstverständlich! Daher wollten wir etwas zurück geben. Eine schöne Erfahrung! Am liebsten hätten wir noch mehr Hefte gekauft, aber wir wussten nicht woher.

Ausflug zum Koh Ta Da Natural Resort

Diesen Ausflug haben wir vor unserer Abfahrt nach Sihanoukville unternommen. Den Roller hatten wir für 24 Stunden, daher mussten wir das natürlich noch nutzen 🙂
Der Weg zum Koh Ta Da Natural Resort ist ganz anders als zur Pefferfarm. Man fährt nun durch richtig sattes grün und ist umgeben von kleinen Bergen, irgendwie wie mitten im Dschungel. Auch hier fährt man am Ende eine Schotterstraße, aber das Stück ist viel kürzer. Hat mir richtig gut gefallen!
In diesem Resort haben wir uns nur einen Wasserfall angesehen, der aber nicht so spannend war. Wir mussten danach leider zurück zur Unterkunft. Es scheint dort noch mehr zu sehen zu geben, denn eine Menge Tourbusse waren dort, die aber nicht am Wasserfall waren…. Vielleicht findet ihr das heraus 🙂

Restaurantempfehlung

  1. Ellies: Super Frühstück und leckeren Café. Bringt Zeit mit, die brauchen ewig 😉
  2. Rikitikitavi: Super gemütlich zum Abendessen! Man kann viele Gerichte mit dem Kampot Pfeffer bestellen, zum Beispiel einen Pfefferburger…

Das wars schon zu unserem Tag in Kampot. Gern wäre ich noch einen Tag geblieben!

Bis bald,
Thomas & Julia

 

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