Bangkok – Tipps & Tricks für einen Städtetrip durch die Metropole

Hier sind wir wieder – Hallo Bangkok! Ich habe eben unseren alten Beitrag von vor zwei Jahren gelesen. Huch, da hab ich nicht so positiv von der Stadt berichtet. Hatte ich wohl vergessen, als wir den Stopover hier her geplant haben.
Mittlerweile mag ich Bangkok ganz gern. Die Stadt kann man sich gut in drei Tagen ansehen. Auch dieses mal sind wir nur für ein paar Nächte hier. Obwohl wir geplant haben viel zu Essen und uns massieren zu lassen, haben wir doch noch recht viele coole und neue Dinge gemacht.
Dieser Artikel ist nun eine Zusammenfassung vom Besuch beider Jahre. Vielleicht ist etwas schönes für euch dabei.

Unterkunft

Lebua at State Tower

Der einzige Grund wieso wir in diesen Luxusbunker abgestiegen sind, ist weil wir nur 25€ die Nacht gezahlt haben. Für den Normalpreis wäre es mir das Geld nicht wert. Keine Frage, die Zimmer sind richtig toll (aber wer braucht ein ca. 70qm Zimmer?) und das Frühstück ist mega, aber am Ende ist man nur zum Schlafen hier, lohnt sich also nicht wirklich.
Ganz cool ist aber die Skybar namens Lebua – Skybar, bekannt aus dem Film Hangover. Der Blick auf die Stadt bei Nacht lohnt sich! Achtet auf den vorgegeben Dresscode (keine Turnschuhe,  keine kurze Hose für Männer, keine Flipflops für Frauen usw.).

 

Rumkommen in der Stadt

Die einfachste und unkomplizierteste Art ist die Fahrt mit Uber. Kein nerviges Verhandeln und du wirst nicht über den Tisch gezogen.
Mit Uber sind wir vor 2 Jahren noch nicht gefahren, aber dieses Jahr haben wir alle Fahrten damit gemacht. Knapp 7€ zahlt man z.B. vom Flughafen in die Innenstadt. Auch nach Chinatown und an die Khao San Road sind wir mit einem Uber.

Was tun in Bangkok?

Bangkok liebt man oder hasst man! Ich habe die Stadt erst gehasst, nun mag ich sie ganz gern. Ein Grund ist das tolle Essen und die Möglichkeit sich an jeder Ecke für ein paar wenige Euros massieren zu lassen.
Als „schön“ würde ich Bangkok nicht bezeichnen, denn was fehlt sind Grünflächen und Parks. Trotzdem strahlt die Stadt einen Flair aus, den man selbst erleben muss.

Was wir unternommen haben:

Eine Bike & Bootstour durch Bangkok

Anbieter: Co van Kessel
Kosten: ~40€ p.P.
Dauer: 5h (Start: 7 oder 13 Uhr)

Ich bin immer noch begeistert wie toll dieser Ausflug war. Diese Tour ist definitiv unser Bangkok Highlight!  Ich war erst etwas skeptisch und bei unserem ersten Bangkok Besuch wollte ich nicht mit dem Rad durch diese verrückte Stadt fahren. Aber nun bin ich froh über diese Erfahrung!
Die Tour startet mit den Rädern und man fährt durch Teile von Chinatown und durch ganz viele kleine Gassen. Allein das war schon richtig abgefahren.

Danach gehts mit der Fähre auf die andere Seite. Dort besucht man einen Tempel und fährt weiter durch untouristische Ecken. Wir haben zudem den größten Blumenmarkt besucht und durften dort den beliebtesten thailändischen Snack probieren: frittierte Bananen, sehr lecker!

Anstrengend so ein Markt… 🙂

Blumenmarkt

Das beste an der Tour: es geht auf ein Longtailboot durch die Khlongs. Khlongs sind vorallem im Stadtteil Thonburi zu finden und sind die alten Wasserstraßen Bangkoks und spiegeln das frühere Leben wieder. Eine solche Tour wollte ich sowieso machen, mit der Radtour ein perfekte Kombi.

Danach fährt man durch Natur pur! Mitten in Bangkok… Man hat keine Häuser mehr gesehen und sieht nur noch Plantagen. Wahnsinn!

Die Tour ist durch das wechseln von Boot aufs Rad sehr abwechslungsreich, super organisiert und nicht lebensmüde 😉 Wir hatten das Gefühl Bangkok von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. 100% zu empfehlen! Selbst bei nur einem Tag Zeit würde ich diese Tour machen.

Die berühmte Khao San Road

Lohnt es sich? Irgendwie nein…  Im Grunde ist es eine Straße mit zig Bars, Ramschläden und Streetfoodwagen. Auf uns hat die Straße sehr künstlich gewirkt und 100% nur für den Tourismus erschaffen. Das merkt man schon beim Betreten der Straße. Einem wird direkt eine Pingbong Show angeboten… Ja klasse, danke nein! Zudem werden dir an jeder Ecke gegrillte Skorpione unter die Nase gehalten. Wer nach einem authentischen Viertel sucht ist hier fehl am Platz. Wir haben die Khao San Road mit Chinatown verbunden. Wer nur begrenzt Zeit hat, sollte den Abend lieber mit einer Skybar verbinden. Wir waren auch nur ca. eine halbe Stunde dort. Hier ein paar Eindrücke:

Ein Besuch in Chinatown

Chinatown ist bunt, lebendig und man kann eindeutig nicht verhungern 🙂 An jeder Ecke gibt es Streetfood und überall zwängen sich TukTuks durch die Straße. Dieser Stadtteil spiegelt aus meiner Sicht das richtige Leben auf der Straße wieder und ist kein Vergleich zur Khoa San Road. Wir waren Abends dort, denn dann wirkt das Viertel mit den ganzen Lichtern noch viel besser. Hier hat es mir sehr gut gefallen!

TukTuk fahren

Ich traue grundsätzlich keinen fremden Leuten auf fahrbaren Gefährten –  a) erst längst nicht auf einem Roller mit Anhänger und b) das auch noch in der chaotischen Stadt Bangkok. ABER: ich habe es überlebt. Neben etwas Panik hat es auch ein wenig Spaß gemacht! Ich habe kurze Strecken bevorzugt, die Strecke bis zum Chatuchak Markt war schon grenzwertig. Thomas fand das super und wollte am liebsten nur mit diesen wahnsinnigen TukTuk Fahrern fahren 😉 Ich bin da vielleicht kein Maßstab… Ausprobieren ist Pflicht!
Verhandelt die Preise, die Fahrer versuchen grundsätzlich mehr aus euch rauszubekommen.

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Folgende Dinge haben wir zwei Jahre zuvor bei unseren dreitägigen Besuch in Bangkok unternommen:

Tempel Wat Poh

Wir sind gegen Abend hin, so haben wir erstens weniger Touristen um uns gehabt und zweitens sah der Tempel im Licht des Sonnenuntergangs super aus! Für wenig Geld erhaltet ihr Eintritt in die riesige Anlage aus wunderbaren Tempeln. In der Abendsonne hatten sie eine besonders coole Farbe.
In einem Tempel liegt der berühmte liegende Buddha.

Der Chatuchak-Markt

Wenn ihr am Wochenende in Bangkok seid ist der Chatuchak Markt ein Muss. Der riesige Markt besteht aus Millionen kleinen Gassen, wo alle möglichen Händler ihre Ware verkaufen. Hier findet ihr von Klamotten, über Mitbringsel, Deko Artikel und Essen alles! Echt der Wahnsinn, sollte man mal gesehen haben! Hingefahren sind wir mit dem TukTuk.

Auf zum Tailor

Du wolltest schon immer maßgefertigte Kleider, Hemden, Jacken oder ähnliches besitzen? Dann statte auf jeden Fall einem Tailor einen Besuch ab.
Die Angebote an Schneidereien sind so immens groß, da solltet ihr vorher genau wissen zu welchem ihr gehen wollt, wir haben uns etwas schwer getan damit…
Ich kann Giri ’sTailor wärmstens empfehlen. Ich habe mir ein Kleid schneidern lassen (knielang), hat ~70€ gekostet, Thomas hat sich gleich 3 Hemden schneidern lassen für 25€ pro Hemd. Der Tailor war fußläufig von unserem Hotel erreichbar, dies ist wichtig, da man mindestens 2-3x zur Anprobe kommen muss. Wäre unpraktisch den Tailor in einem weit entfernten Stadtteil auszusuchen. Insgesamt hat die Fertigstellung zwei Tage gedauert. Macht euch vor der Anreise auf Tripadvisor schlau und entscheidet euch direkt für einen Tailor.

Der Königspalast

Den haben wir leider nur von außen gesehen, da es zeitlich nicht mehr gepasst hat.

Der Königspalast

Massagen bis die Füße wund sind

Ein Muss in Thailand! Wir haben uns an einem Tag 3x massieren lassen 🙂 Wann gönnt man sich schon mal eine Fußmassage? Ich persönlich nie, aber da habe ich bisher etwas verpasst. Gute Massage Läden gibts an einem Band, wir waren immer bei verschiedenen und sind dort rein, wo es uns gefallen hat.

Massage

Das legendäre Streetfood

Wenn ich die typischen Street Food Stände in Bangkoks Straßen in Deutschland sehen würde, würde ich im Leben nicht dort essen. Aber in Thailand ein Muss! Wir waren nie enttäuscht und waren ausschließlich „auf der Straße“ essen. Besonders gut war die Gasse Soi Silom 20 an der Silom Road.

Ihr reist von Bangkok aus in den Süden? Dann könnte unser Artikel Thailand – 10 Tage Inselhopping im Süden auch interessant sein.

Nun geht es für uns weiter nach Kambodscha.

Bis bald,
Thomas & Julia

 

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