Rundreise durch den Westen der USA: 7 Tage auf O’ahu, Hawaii

Oh beautiful Hawaii! Das ich dich so schnell wieder sehe, hätte ich nicht gedacht!
O’ahu hatten wir damals auf der Weltreise ausgelassen, da mir zu Ohren gekommen ist, dass die Insel im Vergleich zum Rest nicht sehr sehenswert ist. Dieses Vorurteil kann ich nicht mehr bestätigen. Ich bin froh, dass wir nun auch diese Insel bereist haben bzw. Thomas einfach beschlossen hat, dass wir nach Hawaii fliegen!

Falls ihr auch an den anderen Inseln interessiert seid, hier geht’s zu den Artikeln:

Inselhopping auf Hawaii – Die aktive Vulkaninsel Big Island
Inselhopping auf Hawaii – Next stop Maui
Inselhopping auf Hawaii – Aloha beautiful Kauai

Die besten Unterkünfte

Es macht Sinn sich bei einer Woche zwei Unterkünfte an verschiedenen Orten zu suchen. Die Insel ist gar nicht mal so klein! Wir haben 4 Tage in Kane’ohe im Süd-Osten und 3 Tage in Waialua im Norden der Insel verbracht, beides in AirBnB’s – und die waren beide sooo genial! Falls ihr mal da seid, können wir die zu 10000% empfehlen!
So sieht’s auf einer Karte aus:

1. In Kane’ohe bei Hillary

Wow, dieses Haus ist Luxus pur! Hillary vermietet 4 verschiedene Zimmer, wir haben die günstigste Variante gewählt – und da man dort nur übernachtet, reicht die völlig aus.
Das Haus hat eine riesen Küche und noch viel wichtiger: einen tollen Außenbereich: Ein überdachtes Wohnzimmer und eine riesen Dachterrasse. Dort kann man entweder aufs Meer schauen oder auf der anderen Seite auf die Berge. Hier haben wir jeden Morgen unseren Bagel gefrühstückt – was ein perfekter Start in den Tag! Wir waren die einzigen Gäste, somit hatten wir das shared Badezimmer für uns. Für uns war das die perfekte Unterkunft!
Hier gehts zum Inserat. Dort seht ihr die Bilder von Innen.

2. In Waialua bei Bill

Auch dieses AirBnB war der absolute Hammer! Zwar nicht so luxuriös, aber dafür auf einer anderen Art und Weise einfach der Knaller! Bill und Krissy sind suuuper nett und man fühlt sich gleich wie daheim! Die wohnen einfach genau gegenüber vom Strand!! Also sind wir jeden morgen mit unserem geschmierten Bagel über die Straße getingelt und haben am Strand gefrühstückt, wie toll ist das bitte?! Und was den Aufenthalt so genial gemacht hat, ist, dass wir deren Sonnenschirm und Tommy Bahama Strandstühle leihen durften – Die Stühle haben wir erst mal direkt online bestellt, da die so genial sind 😊 On top arbeitet Bill bei Pearl Habor, somit durften wir die Tour kostenlos machen! Diese Unterkunft war bisher das beste AirBnB ever!
Hier geht’s zum Inserat.

Der Strand gegenüber heißt ʻĀweoweo Beach Park, sehr zu empfehlen!

Der ʻĀweoweo Beach Park

Update 30.06.2019: Die Insel hat Unterkunfsanbieter wie AirBnB verboten, ich hoffe, dass die das bald wieder aufheben, denn sonst kann man fast nur in Waikiki übernachten. Im Norden gibt’s nur ein einziges Hotel…

Tipps für die Insel

Mein Bild von O’ahu war folgendes: Die ganze Insel ist mit Hochhäusern übersät und super hässlich- Aber nein, nein! Nur Honolulu und Waikiki Beach sind so verhunzt, hier sollte man auf keinen Fall übernachten, ein Graus! Hawaii Feeling gleich null und nur Japaner – schrecklich. Aber es gibt sooo tolle Ecken auf der Insel, man muss einfach nur die Metropole verlassen!
Allein die Straßen außerhalb von Honolulu sind sehr hübsch!

Der Süd- Osten der Insel

Die Strände an der Ostküste

Einen Tag lohnt es sich die Strände an der Ostküste abzufahren. Wir fanden folgende toll

Kailua Beach

Kailua Beach Park

Waimanalo Beach

Ein Bilderbuch Strand – sogar mit Schattenmöglichkeiten sowie Toiletten.

Am Sandy Beach waren wir auch kurz, aber da kann man auf Grund der Strömung nicht ins Wasser gehen.

Der Ho’omaluhia Botanical Garden

Wer nach einem super Fotomotiv mit den grünen Bergen im Hintergrund sucht, der sollte hier ein Drive-Seeing machen. Geil die Amis, oder? Ein botanischer Garten, durch den man mit dem Auto fährt- haha! Ich fand den aber super schön und leer dazu. Der öffnet um 9 Uhr und schließt um 16 Uhr und ist kostenlos. Sehr cool für Hawaii Feeling pur!

Der He’eia State Park

Da haben wir uns zwar nur 10 Minuten aufgehalten, aber einen Stopp ist es wert. Eine tolle Aussicht auf die Berge!

He’eia State Park

Waikiki Beach

Einmal muss man sich Waikiki Beach ansehen, erst dann versteht man, wieso man nicht dort übernachten will. Es könnte auch Miami oder irgendeine andere Großstadt am Meer sein. Hawaii Feeling kommt hier jedenfalls nicht auf. Der Strand ist zwar auf den ersten Blick super geil zum Schwimmen, aber glaubt uns – die Insel hat 100 solcher Strände, nur ohne Leute & Hochhäuser! Wir sind einmal über die Promenade gelaufen und haben dann wieder das Ferne gesucht 😊

Der Ka’au Crater Rim Trail

Dauer: 3h 30 min
Länge: 8,3 km
Höhenmeter: 600 hm
Start: Hier

Ui, diese Wanderung war Erlebnis hoch 10, hat richtig Spaß gemacht und ist nicht für Kinder geeignet! Der Weg startet schon genial in einen dichten Dschungel. Der Weg wird übrigens durch eine private Person instand gehalten, da er der Überzeugung ist, dass man nur so das richtige Hawaii Erlebnis bekommt. Auf dem Weg muss man an Wasserfällen mit Seilen hochklettern, sich durch dichtes Gebüsch winden und Flüsse überqueren. Auch wenn der Weg kein Panorama Weg ist, hats einfach super Spaß gemacht. Wir haben leider eine Abzweigung verpasst und sind somit nicht einmal auf dem Vulkan entlang gegangen, sondern haben abgekürzt. Aber auch das war völlig in Ordnung, die Wanderung würden wir definitiv als schwer einstufen, Kondition braucht man! Die Aussicht war jedenfalls genial!

Der Nord-Osten der Insel

Dieser Part der Insel ist für die zahlreichen Food-Trucks bekannt. Wo man definitiv mal stoppen sollte, ist der Shady Shack Shrimp Food Truck an der Windward Coast. Leeecker!

Shrimp Shack

Im Norden haben wir ehrlich gesagt nur die Zeit genossen und haben jeden Tag den Strand gegenüber bewacht. Der Beachpark heißt ʻĀweoweo Beach Park – super schön!

Zwar habe ich im Reiseführer noch von sehr vielen anderen Stränden gelesen, aber wieso mit dem Auto fahren, wenn man auch gegenüber hinlaufen kann. Nur zum Fotos machen brauchten wir das nicht 😊 Sehr empfehlenswert ist es, sich einen Abend eine Pizza abzuholen und am Strand den Sonnenuntergang zu genießen.

Was sich nicht lohnt

Manua Falls & Nu’uanu Valley Lookout

Viel zu überlaufen und kein besonderer Wasserfall. Was ganz cool ist, ist das man durch tiefsten Urwald läuft. Aber da war die Wanderung zum Kau’au Crater Rim viel besser.
Wir haben den Weg erweitert zum xy Outlook. Man läuft den Weg hoch aber komplett ohne Aussicht. Zwar ganz cool durch den Dschungel, aber da gibt’s spannendere Wanderungen.

Die Sunset Cruise am Waikiki Beach

Am Waikiki Beach geht nämlich gar nicht die Sonne unter, das hätten wir uns auch schon vorher denken können. Man legt auch vor dem Sonnenuntergang wieder an, etwas komisch 😊 War zwar ganz nett, aber kein Must Do.

Sunset Cruise

Ausgelassen haben wir außerdem das Hanauma Bay Nature Preserve. Wir haben nicht eingesehen Eintritt zu zahlen und mit Massen an Menschen am Strand zu sein. Zudem ist es im Juni sehr trocken in dem Gebiet, sodass es noch nicht mal hübsch aussieht. Daher haben wir auch den Diamond Head ausgelassen. Wenn ihr das plant, dann seid super früh da. Durch die leichte Wanderung ists super überfüllt.

Unsere liebsten Restaurants

Im Süd-Osten der Insel

Haleiwa Joe’s Haiku Gardens – Kane’ohe
Allein der Ausblick ist der Hammer. Reservieren kann man nicht, aber wir mussten nicht lange warten. Bis. 18.30 Uhr gibt’s auch noch Happy Hour.
Es gibt das Restaurant auch noch im Norden, aber das im Süden ist hübscher.

Haleiwa Joe’s Haiku Gardens

Kona Brewing Co. – bei der Hanauma Bay
Man sitzt super am Wasser, es gibt leckeres Essen und ein super Bier! Sehr zu empfehlen!

Kona Brewing

La Mariana Sailing Club – bei Honolulu
Ein kleiner Geheimtipp von unseren Local AirBnB Hosts. In diese Tiki Bar gehen alle Einheimischen essen, wenn sie jemanden vom Flughafen abholen. Ein Besuch lohnt sich! Die Shrimp Pasta ist der Hammer – die besten, die ich je gegessen habe!

Im Norden der Insel

Uncle Bo’s – Heilula
Ebenfalls richtig geil, hier waren wir an zwei Abenden. Sehr zu empfehlen ist die Shrimp Vorspeise (Uncle Bo’s Dynamite Shrimp), der Catch of the Day und der Cajun Mahi.
Gibts auch im Süden der Insel.

Folgende Shrimp Food Trucks können wir empfehlen:

  1. Shrimp Shack in der Windward Coast
  2. Big Wave Shrimp

Der Giovanni’s Shrimp Truck ist auch sehr angesagt, aber uns war die Schlange immer zu lang.

Das war’s zu unseren Tipps zu O’ahu. Ich kann gar nicht sagen, welche Insel mir am besten gefallen hat. Es waren alle auf ihre Art und Weise super. Mein top Favorit ist allerdings weiterhin Kauai.

Hier geht’s zum Übersichtsartikel bzgl. der anderen Inseln:
Hawaii – Hoteltipps und unsere Top 3 Aktivitäten auf Kauai, Maui, Big Island & O’ahu

Ihr seid interessiert an unserer Gesamtroute? Dann schaut gern hier vorbei:
18 Tage Rundreise durch den Westen der USA: Tipps & Route für Lake Tahoe, Mammoth Lakes, Yosemite Park, San Diego und Hawaii

Bis bald,
Thomas & Julia

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