Rundreise durch Südafrika Teil V: Tipps für Kapstadt & Umgebung

Kapstadt – unser letzter Stopp in Südafrika! Die Stadt hat so viel zu bieten, dass wir uns für 6 Nächte entschieden haben. Normalerweise bleiben wir nie so lange in einer Großstadt. In diesem Artikel folgen daherTipps für Kapstadt und vor allem für die Umgebung!

Vor Kapstadt waren wir in Stellenbosch, wer den Artikel verpasst hat, hier der Link:
Rundreise durch Südafrika Teil IV: Die Weinregion Hermanus & Stellenbosch

Von Stellenbosch zu unserer Unterkunft waren es nur gute 30 Minuten Fahrt, also ein entspannter Weg. Abgefahren fand ich das Township direkt an der Autobahn, echt erschreckend, dass Leute noch so wohnen müssen – vor allem, wenn man sieht wie reich die restliche Stadt ist…

Unsere Unterkunft

Acorn House, 6 Nächte

Ein tolles altes Herrenhaus im Stadtteil Oranjezicht! Die Zimmer haben alle alte Dielenböden und es ist total hübsch eingerichtet. Es gibt nur ein paar wenige Zimmer, das haben wir mittlerweile echt lieben gelernt. Alles ist super persönlich! Das Guesthouse können wir wärmstens empfehlen. Das Beste: es gibt vernünftige Wurst und Käse zum Frühstück, mega! Ok, mag vielleicht auch an den schweizer Besitzern liegen 😉 Jedenfalls liegt die Unterkunft auch super schön mit Blick auf den Lions Head, den Tafelberg und auf die Stadt. Von hier konnte man alles super einfach mit dem Auto erreichen.

Braucht man ein Auto in Kapstadt?

Wir sagen definitiv ja! Man sollte ab der Dämmerung nicht mehr zu Fuß durch die Stadt laufen, heißt allein Abends sind wir immer mit dem Auto in die Stadt zum Restaurant gefahren. Die Parkplatzsituation ist übrigens hervorragend, wir haben immer schnell einen Platz gefunden!
Auch tagsüber braucht man das Auto, denn egal ob man auf den Lions Head möchte, auf den Tafelsberg oder nur in die Stadt – wir haben alles mit dem Auto gemacht. Es gibt zwar auch Busse, aber dann ist man auf die Haltestellen angewiesen, für uns zu wenig Flexibilität und es dauert zu lange.

Was aber auch klasse ist, ist Uber. Wenn wir Abends mal ne Flasche Wein trinken wollten, haben wir auf Uber zurück gegriffen. Das Besondere an Uber in Südafrika ist der Sicherheitsaspekt. Alle Fahrer sind registriert und da die Handys miteinander gekoppelt sind, bekommt Uber es z.B. mit, wenn der Fahrer von der Strecke abweicht und es wird sofort ein Sicherheitsdienst gesendet.

Das Thema Sicherheit

Ich muss sagen, dass ich vor der Reise viel Respekt vor diesem Land und vor allem Kapstadt hatte, da man immer wieder Storys hört. Wir haben uns aber kein einziges mal unsicher gefühlt. Wenn man ein paar Dinge beachtet, muss man sich überhaupt keine Sorgen machen. So sind wir Abends und Nachts nie zu Fuß gelaufen, auch wenn es nur 1 Kilometer war und bei Wanderwegen haben wir uns gut besuchte Wege rausgesucht. Das Auto haben wir verriegelt und waren an roten Ampeln wachsam. Das wars auch schon.

Was wir in Kapstadt unternommen haben

Wir sind eigentlich gar keine Fans von langen Aufenthalten in Städten, aber in Kapstadt haben wir uns für 6 Übernachtungen entschieden – und das war auch perfekt! Die Innenstadt hat uns nicht gut gefallen, dafür aber die Stadtteile am Wasser und vor allem alles um Kapstadt herum.

Besonders cool waren die Wanderungen und die Fahrt entlang dem Kap der guten Hoffnung. Hier unsere Highlights & Must Do’s:

Wanderung zum Tafelberg über den Wanderweg Platteklip Georg

Länge: 12 km
Dauer: ca. 5 h
Höhenmeter: 795 hm
Start: rechts hinter der Seilbahnstation

Für uns war klar: Wir werden nicht mit der Seilbahn zum Tafelberg hoch, sondern wollen uns die Aussicht verdienen. Zum Tafelberg gibt es zahlreiche Wanderwege. Wir haben uns für den „Platteklip“ Wanderweg entschieden, da dieser super bekannt und recht gut belaufen ist und man somit unter Leuten ist. Eigentlich mögen wir es nicht in einer Horde zu laufen (was nicht der Fall war), aber wir sind nun mal in Südafrika, wo man keine unnötigen Risiken eingehen muss.
Wir sind nicht sofort auf dem Platteklip Wanderweg gelaufen, sondern sind zu Beginn einen anderen Weg gegangen. Dieser Wanderweg startet rechts von der Seilbahnstation und führt erst mal steil bergauf. An der Gabelung geht es dann über einen Verbindungsweg links zum Platteklip Wanderweg. Wir fanden die Strecke so rum perfekt, da man erst einen steilen Aufstieg hat, dann läuft man ein paar Kilometer parallel zur Straße und kann ausruhen, bis es dann richtig steil wird. Geparkt haben wir also vor der Talstation. Alternativ kann man auch daran vorbei fahren und am Parkplatz für den Platteklip Wanderweg parken. Dann gehts aber ohne gerade Strecke nur bergauf 🙂 So sieht der Verbindungsweg aus:

Wanderung zum Tafelberg

Die Aufstieg war sehr anstrengend, da es sehr steil bergauf geht, etwas Kondition sollte man mitbringen. Wir haben gesamt 2,5 Stunden für den Aufstieg benötigt (übrigens wartet man an der Seilbahn mit Online Ticket ca. 2 Stunden, die Zeit kann man auch sinnvoller nutzen). Der Weg ist gut markiert, man kann sich nicht verlaufen und man hat sehr tolle Aussichten. Es ist absolut lohnenswert die Anstrengung auf sich zu nehmen! Am Ende läuft man durch eine kleine Schlucht.

Oben auf dem Tafelberg angekommen geht es nur noch flach über den Kamm. Dort gibts tolle Aussichten auf die ganze Stadt, super schön! Als Belohnung gibts außerdem Pizza und Bier auf dem Berg 😉

Für den Abstieg haben wir weitere 2 Stunden benötigt. Der Weg runter ist leider nicht so unanstrengend wie man vermutet, denn man muss genau hinsehen wo man hin tritt, das geht ganz schön in die Oberschenkel!
Wir sind recht spät los gewandert, erst gegen 10 Uhr, empfehlenswerter ist je nach Temperatur früher, um die Mittagssonne zu umgehen, aber für uns wars ok.

Noch 1-2 Tipps für die Wanderung:

  • Falls morgens der Tafelberg frei ist und keine Wolke am Himmel ist, dann ab zum Tafelberg und die Wanderung nicht aufschieben! Super oft liegt der Bergkamm bei bestem Wetter in Wolken, dann würde ich nicht hochlaufen, da man nix mehr sieht und es gefährlich werden kann. Ich würde sogar nur bei wolkenlosem Himmel hoch gehen! Der Lions Head ist z.B. immer frei.
  • Ich hatte eine Kappe dabei, denn es gibt keinen Schatten auf dem kompletten Aufstieg!
  • Wir hatten für uns beide 5 Liter Wasser dabei und sind damit perfekt ausgekommen. Oben kann man Wasser kaufen.

Wanderung zum Lions Head

Länge: 6 km
Dauer: ca. 2 h
Höhenmeter: 318 hm

Thomas hat mich für diese Wanderung verflucht! 🙂 Der Aufstieg ist längst nicht so anstrengend wie der Tafelberg, dafür muss man (laut Thomas) schwindelfrei sein. Wir hatten an dem Tag das Glück, dass es morgens total grau und verregnet war und somit kaum jemand am Wandern war (wir sind erst gegen 11 Uhr bei Sonnenschein gestartet). Normalerweise ist es dort mega voll (was wir am nächsten Tag an den parkenden Autos gesehen haben).
Zunächst läuft man einen sehr gut ausgebauten Weg um den Berg herum, bis die Kraxelei beginnt. Man muss einige Leitern hoch und sich an manchen Steinen an kleinen Steighilfen hochziehen. Aber der Teil ist wirklich super kurz und gut machbar. Alternativ kann man auch die Spiral Route laufen, den Weg haben wir auf dem Rückweg genommen, runter hatte selbst ich etwas schiss… So sieht die Kraxelei aus:

Fast am Ende des Aufstiegs muss man nochmal über einige Felsen hochklettern. Thomas hat die letzten 50 Meter nicht mehr gemacht und ich war alleine oben. Der Aufstieg war gar nicht schlimm, schlimm stelle ich es mir nur vor, wenn dort 100 Menschen hochlaufen und dir entgegen kommen. Oben angekommen ist ein riesen Plateau und man hat eine tolle Aussicht!
Eine tolle Wanderung mit dauerhaft guter Sicht auf die Stadt, den Tafelberg, die 12 Apostel und den Strand.

Zurück sind wir an der einzigen Abzweigung den Karamat Weg (oder so ähnlich) gelaufen, dann hat man etwas Abwechselung auf dem Weg runter. Man kommt an derselben Stelle wieder am Parkplatz raus.

Übrigens ist DAS Highlight dort bei Vollmond nachts hoch zu laufen. Das hatten wir ernsthaft erst vor, da bei uns genau Vollmond war. Haha, gut das wir keine Stirnlampen hatten! Wir haben uns das Spektakel aus dem Auto vom Signal Hill aus angesehen. Es sah toll aus wie die ganzen Lichter um den Lions Head gewandert sind! Das wäre aber nix für mich gewesen! Die Wanderung war super cool, aber nicht im Dunkeln, da kann man doch mal zu leicht ausrutschen – vor allem bei den Massen an Menschen.

Fahrt über Muizenberg, Simons Town & Kap der guten Hoffnung

Für diese Runde sollte man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen und spätestens gegen 10 Uhr starten. Und zwar führt diese Route einmal um das südliche Zipfel von Kapstadt. Folgende Stopps haben wir auf der Route eingelegt:

Muizenberg

Dieser Ort ist besonders unter den Surfern bekannt. Wir haben am Strand gehalten und uns die schönen bunten Strandhäuschen angesehen. Eine richtige Funktion haben sie nicht, vielleicht ziehen sich die Surfer hier um. Jedenfalls geben sie ein tolles Fotomotiv ab.

Simons Town mit den Pinguinen

In Simons Town hält jeder um die Pinguine am Boulders Beach zu sehen! Da mussten wir – mit Thomas dem Pinguin Narr – natürlich auch halten. Alter Schwede, was da schon allein auf dem Parkplatz los war, Hilfe! Und zack, die ganze Zeit nicht gesehen und da sind sie (natürlich in Massen): Ein Reisebus voller Chinesen, was haben wir euch vermisst! Da kam schon wieder Genervtheit auf, haha! Nun ja, da muss man wohl durch.

Man läuft also vom Parkplatz aus mit einer Herde Menschen zum Parkeingang (natürlich wurde genau der kleine Strandabschnitt mit den Pinguinen zum Nationalpark ernannt und kostet Eintritt, 75 Rand p.P.).

Simons Town- Pinguine

Wir sind zunächst an diesem Eingang vorbei gelaufen (in der Hoffnung kostenlos an den Strand zu kommen) und haben den hinteren Parkeingang genommen. Es gibt nämlich zwei Eingänge, für die man zwar nur ein Ticket benötigt, aber verschiedene Eingänge nutzen muss.
Der hintere Teil ist viel viel schöner, anscheinend laufen bis dahin nicht so viele, denn es war vergleichsweise leer. Hier ist man direkt am Strand und auf keinem Holzweg. Man kann ins Wasser gehen, sonnenbaden und es ist einfach total hübsch dort! Manchmal kommen Pinguine ins Wasser, mir ist genau einer vor die Linse geschwommen ?

Da wir das Ticket schon hatten, sind wir auch kurz in den ersten Eingang gegangen. Da war die Hölle los und man läuft über einen Holzsteg zum Meer an die Pinguin Kolonie heran (zum Strand kann man nicht runter gehen). Das fand ich nicht so cool, viel zu viele Leute und zu windig. Aber es sind mehr Pinguine dort.

Eine gute Alternative ist übrigens Bettys Bay an der Garden Route. Da muss man keinen Eintritt zahlen und kommt den Pinguinen genau so nah. Fanden wir viel besser, vor allem weil dort kaum etwas los ist.

Essenspause im Black Marlin

Pünktlich um 12.30 hat sich der Hunger gemeldet und wir haben einen Stopp beim Seafood Restaurant namens Black Marlin gleich hinter Simons Town eingelegt. Welch eine positive Überraschung! Das war für uns eins der besten Restaurants in Südafrika. Wir hatten einen Prawn Avo Salat und Spaghetti mit Prawns. Also nicht von den Bussen vor dem Laden abhalten lassen (wir wären fast schon wieder gefahren), es war super super lecker und zugleich hat man einen genialen Blick aufs Meer.

Das Kap der guten Hoffnung

Weiter gings zum Kap der guten Hoffnung. Hier zahlt man wieder zu Beginn des Parks Eintritt (90 Rand p.P.) und man kann zu allen möglichen Aussichtspunkten fahren. Wir haben uns für das Lighthouse entschieden ganz am Ende entschieden. Von dort kann man nämlich auf das Kap der guten Hoffnung schauen. Achtung vor den Affen, am besten keine Getränke oder Essen mitnehmen!

Zum Kap der guten Hoffnung, also dort wo nur der Stein zu sehen ist, sind wir nicht gefahren, da uns gesagt wurde, dass es sich nicht lohnt. Außer man möchte gern das Bild von dem Stein ?

Noordhoek & der Chapman’s Peak Drive

Als letzten Punkt wollten wir an der Westseite Richtung Camps Bay über den Chapman’s Peak fahren. Allerdings war der bei uns an dem Tag wegen Sturm geschlossen (kann man auf der gleichnamigen Website checken). Wir sind daher nochmal an einem anderen Tag rüber gefahren. Man zahlt für den Chapmans Peak 45 Rand Maut für One way. Der Chapmans Peak ist eine wunderschöne Küstenstraße, auf der ganz viele Autospots gedreht werden. Am Ende der Strecke (von Camps Bay kommend) kommt man zu einem Aussichtspunkt auf den Strand von Noordhoek, sehr hübsch!

Wenn die Straße offen ist, kann man die Tour super an einem Tag machen und in Camps Bay zum Abendessen halten. Uns wurde das Oceans Blue empfohlen, das fanden wir aber gar nicht lecker!

Oranjezicht City Farm – Market

Dieser Markt war richtig cool! Hauptsächlich gibt es dort Fressbuden mit mega gutem Essen! Ich hätte am liebsten alles probiert… Entschieden haben wir uns für einen Burger auf einem Kartoffel Rösti (Hammer!) und einem Brot mit Avo, Ziegenkäse und Tomaten, auch mega geil! Der Markt ist in einem Zelt, was aber zu allen Seiten offen ist. Draußen sind Sitzplätze und ganz viel Schatten. Also unbedingt einplanen! Die Locals können außerdem viele Produkte von Bauern kaufen, also frisches Gemüse, Käse, Fleisch usw.
Wir haben nur davon mitbekommen, weil wir ein Freund von Thomas dort getroffen haben. Der Markt ist jeden Samstag von 9-14 Uhr beim Stadium, mit dem Auto bekommt man problemlos einen Parkplatz, Eintritt ist kostenlos.

Paragliding vom Signal Hill

Der Signal Hill ist genau neben dem Lions Head. Wer nicht interessiert ist von dem Hügel in die Stadt zu springen, kann von hier perfekt auf die Stadt schauen, ohne sich weit vom Auto entfernen zu müssen ? Besonders Abends ist das cool – oder noch besser bei Vollmond. Da sind diese Fotos entstanden. Auf dem Lions Head rechts sieht man die ganzen Leute mit den Stirnlampen!

Wir haben uns für einen Paragliding Flug entschieden, da Freunde von uns das schon gemacht haben und total begeistert waren. Und es war wirklich toll, nur leider zu kurz. Die Thermik war bei uns nicht optimal, wodurch wir nur ca. 7 Minuten in der Luft waren. 97% der Sprünge gehen vom Signal Hill aus und man springt runter auf den Stadtteil Seapoint. Uns hats super gefallen ? Gebucht haben wir bei Cape Town Tandem Paragliding, gezahlt haben wir 1.300 Rand plus 300 Rand für Bilder und Videos.

Clifton & Camps Bay

Clifton und Camps Bay liegen an der Westküste von Kapstadt. Von der Innenstadt nur 15 Minuten entfernt, also schnell zu erreichen. Beide Orte sind beliebt wegen der tollen Strände.

Thomas fands in Clifton hässlich, ich fands total hübsch (wenn man sich nicht umdreht) 🙂 Etwas künstlich ist es schon, da dort sehr viele Villen stehen, aber der Strand ist mega! Total weicher und weißer Strand! Außerdem hat man den Lions Head im Rücken. Nur das Wasser ist arsch kalt, schwimmen waren wir nicht… Dafür aber viele andere Leute 🙂

Wir haben uns einen Tag an den Clifton Beach 4 gelegt, dort kann man Sonnenschirme leihen!

Camps Bay ist eine Bucht weiter. Dort gibts zahlreiche Restaurants und eine Promenade. Heißt Auto parken und an der Küste entlang laufen. Sehr hübsch, besonders mit der Aussicht auf den Tafelberg und den Lions Head!

Das Bo-Kaap Viertel

Welch ein fröhlicher Stadtteil! Wieso – weil alle Häuser total bunt sind, richtig hübsch! In unserem (miesen) Reiseführer (National Geographics) steht, dass man hier nur geführt durchgehen sollte, wir haben aber total viele Touristen gesehen. Bei uns wars an dem Tag super heiß, daher haben wir die faule Fahrvariante gewählt 😉 Was vielleicht auch besser ist, man weiß ja nie. Wirklich hübsch dort! Wer Interesse hat (wir haben uns zu spät gekümmert): es gibt geführte Touren durch das Bo-Kaap Viertel in Verbindung mit einem Township Besuch. Das stelle ich mir super interessant vor.

Das „De Waterkant“ Stadtteil

Man könnte auch genauso gut in Miami oder Sydney sein, sieht ähnlich aus 🙂 Es gibt eine Promenade am Wasser entlang und man findet ein Restaurant neben dem anderen. 1-2 Stunden durchschlendern inklusive einem Snack reichen völlig aus. Von dort kann man außerdem zur Robben Island fahren, das haben wir aber nicht gemacht. An einem anderen Tag waren wir auch Abends an der Waterfront, das war auch richtig schön! Vor allem haben wir dort das beste Steak überhaupt gegessen. Das Restaurant heißt Belthazar, zum dahin schmelzen!!
Im V&A Food Market findet man übrigens auch super gutes Essen für einen Lunch Snack.

Long Street

Die einzig nette Straße in der Innenstadt. Es gibt zahlreiche Bars, wo sich eher die jungen Leute aufhalten. Definitiv ein Spaziergang wert.

District Six Viertel

Am zweiten Tag in Kapstadt haben wir uns die Innenstadt angesehen. Mmh, also uns hat die Innenstadt überhaupt nicht gefallen. Es gibt keine schöne Fußgängerzone und die Straßen sind auch nicht sonderlich sehenswert. Wir haben dem District Six Museum einen Besuch abgestattet – hört hört! Aber ganz ehrlich: davon habe ich mir viel mehr erhofft, wir fanden es nicht so spannend aufbereitet. Vielleicht ist es mit Guide spannender, würde ich daher empfehlen!
Ein Tipp bzgl. Parken: da laufen Parkzettel Leute rum, heißt es gibt keine Maschinen, sondern man bezahlt den Parkmensch und der notiert alles digital. Daher nicht ohne Registrierung weglaufen, sonst gibts nen Strafzettel.

Besuch in Table View

Dieses Stadtteil hatten wir so gar nicht auf dem Schirm und waren nur dort, weil wir Abends bei Freunden eingeladen waren. Es lohnt sich! In Table View gibt’s einen tollen langen weißen Sandstrand. Hinlegen kann man sich dort meist nicht, da es super windig ist, aber man hat einen genialen Blick auf die Stadt, also den Tafelberg und den Lions Head. Außerdem ist es ein Hotspot für Windsurfer und Kitesurfer, super zum Gucken ?
Von unserer Unterkunft hats ca. 30 Minuten gedauert (wenn man nicht in der Rush Hour fährt). Falls der Hunger aufkommt: Simply Asia hat sehr gutes Sushi!

Restaurant Tipps

Wuhu, Kapstadt ist etwas für uns Schleckermäulchen! Es gibt so viele gute Restaurants, da fällts schon fast schwer eine Auswahl zu treffen. Folgende können wir wärmstens empfehlen:

  1. Nelson’s Eye Steakhouse
    Nelsons Eye Steakhouse
  2. 95 Keerom (Italiener, hat aber leckere Steaks)
  3. Bombay Bicycle Club (hat eher ein Bar Charakter, kein Steakhouse, aber super wenn man mal etwas entspannteres sucht)
  4. Belthazar (das war das beste Steakhouse, auf den Punkt gegrillt!!)
    Belthazar Steakhouse
  5. Societi Club (kleine Karte, aber sehr lecker!)
    Societi Bistro

Nicht empfehlen können wir Four Quay an der Waterfront und das Blue Oceans in Camps Bay.

Nun sind die 3,5 Wochen in Südafrika auch schon wieder rum 🙁 Es hat uns sooo gut gefallen, dass wir sicherlich nochmal wieder kommen werden!

Ihr sucht eine Gesamtübersicht unserer Reise durch Südafrika? In diesem Artikel haben wir Tipps zur Route, unsere Hotels und die Highlights zusammengefasst:
3 Wochen Rundreise durch Südafrika: Route, Highlights & Tipps

Bis bald aus Südamerika,
Thomas & Julia

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