Ein Wochenende in Belgien: Entspannen in Brügge und Damme

Das lange Mai Wochenende haben wir für einen Familienausflug nach Belgien genutzt, ein Weihnachtsgeschenk für meinen Eltern 🙂 Auf dem Plan stand Brügge und Gent mit jeweils einer Übernachtung.
Die Zeit hat für beide Städte ausgereicht ohne sich zu stressen.

Ein Tag in Brügge

Unterkunft: AirBnB bei Kevin&Heidi
Die Unterkunft war perfekt für 5 Personen und als Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Unser Auto konnten wir kostenlos vor der Wohnung abstellen und in ca. 20 Minuten war man in der Innenstadt. Der Weg von der Unterkunft zur Stadt führt an einem Fluss vorbei und schon dort haben die Häuser total viel Flair. Hier ein paar Eindrücke:

Wie viel Zeit benötigt man?

Ich würde sagen, dass ein ganzer Tag völlig ausreicht, wir hatten sogar nur den Nachmittag. Die Stadt kann man gut zu Fuß erkunden ohne sich abzuhetzen. Wir haben uns auf dem Weg von Brügge nach Gent am nächsten Tag noch die 5km entfernte Stadt Damme angesehen.

Was tun in Brügge?

Grob gesagt: Schlendern, Pommes und Schoki essen und ganz viel Bier testen!

Brügges Innenstadt erlaufen:

Brügge hat eine super schöne Architektur! Es gibt keine Straße die nicht hübsch aussieht. Wir sind daher größenteils einfach durch die Stadt geschlendert und haben die Atmosphäre genossen. Leckere Pommes bekommt man an jeder Ecke, die dürfen natürlich nicht fehlen. Die Stadt strahlt eine absolute Gemütlichkeit aus!

Rauf auf den Belfried:

Belfried bedeutet übersetz hoher schlanker Glockenturm, daher nicht wundern, wenn dieser Name in belgischen Städten öfters auftaucht. Vom Brügger Belfried dort hat man wohl eine super Aussicht auf Brügge und Umgebung.  Eigentlich stand das ganz oben auf meiner to-do Liste, aber bei uns war die Schlange am Nachmittag so lang (60 Min Wartezeit), darauf hatten wir keine Lust. Sollte sich bei euch die Gelegenheit ergeben: los! Sicherlich eine tolle Aussicht von dort.

Biere testen bei 2be Beer wall

Wow – hier gibts über 1.700 verschiedene Biersorten! Das Bierhaus liegt super schön an einer „Flussecke“ mit einem tollen Blick auf Brügge. Wir saßen draußen auf der großen Terasse (ink. Heizstrahler :)).

Wir haben zunächst kleine Biere getestet. Dafür bietet das Lokal drei verschiedene Test-trays an, einmal Starkbiere, normale und eine Mischung aus beiden. Wir haben uns für eine Palette stark und normal entschieden 🙂
Für Mädchen: Das Kirschbier war sehr lecker! 🙂
Sehr chillig dort, wir haben sicherlich 2 Stunden verbracht. Thomas hat sich dann noch im benachbarten Bierladen mit 12 verschiedenen Bieren für Daheim ausgestattet.

Grachten Fahrt:

In Brügge ohne Grachtenfahrt geht natürlich nicht. Ich habe vorab gelesen, dass man möglichst früh am Morgen gehen sollte. Nun ja, wir waren nur nachmittags da und auch dann ist eine Fahrt problemlos möglich. Wir haben einige Anlieger gesehen, wo die Schlange recht lang war. Versucht es daher mal am hier. Wir haben ca. 10 Minuten gewartet. Die Fahrt kostet 8€ und geht 30 Minuten. Ich fands toll! 🙂

Schokolade kaufen:

Belgien ist bekannt für die tolle Schoki! Daher auf jeden Fall mal in einen Schokiladen gehen und probieren. Eine besondere Empfehlung haben wir nicht – jeder Laden hat sicher tolle Schokolade.

Spontaner Halt in Damme:

Bevor es am nächsten Morgen weiter nach Gent ging, sind wir zunächst kurz ans Meer nach Plattexy gefahren. Hier hat es uns überhaupt nicht gefallen. Die Stadt war nicht hübsch und auch die Strandpromenade war nicht gerade toll. Eher geschmückt von Plattenbauten… Von Brügge aus fährt man nur 20 Minuten ans Meer, von daher hat der Umweg schon gepasst, lohnt sich aber nicht.

Hier ein paar Eindrücke:

Dafür war Damme um so toller! Ich hatte ehrlicherweise noch nie davon gehört. Unser AirBnB Host hat die Stadt hoch angepriesen. Stadt ist auch etwas übertrieben, es war eher ein kleines aber feines Dorf. Bei wem es zeitlich passt, kann auch von Brügge aus mit dem Rad nach Damme fahren. Es sind nur 5 Kilometer und der Weg führt an einem Fluss entlang.

In Damme selber waren wir an der Mühle und auf dem Marktplatz. Thomas konnte nun auch seine Drohne auspacken – yeah!

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